Couchtisch mit Tablettplatte aus geschnitztem und chinesisch lackiertem Holz, Turin, Erste Hälfte des 18. Jahrhunderts Maße: H 77,5 x B 77 x T 54 cm Preis: Vertrauliche Verhandlung Objekt mit Echtheitszertifikat Dieser wertvolle Couchtisch wurde in Turin in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gefertigt und stilistisch im Übergang zwischen der Louis-XIV- und der Louis-XV-Epoche entstanden. Der Tisch ist aus geschnitztem und lackiertem Holz gefertigt. Die eiförmige und vierpassförmige Tablettplatte hat einen profilierten und vergoldeten Rand. Auf schwarzem Lackgrund hebt sich eine raffinierte polychrome Chinoiserie-Dekoration in Rot-, Grün- und Ockertönen ab, mit einer Seen- oder Meereslandschaft, in der sich orientalische Inseln und Häuser, Brücken und für China charakteristische Vegetation darstellen. Die Dekoration wird durch die Anwesenheit chinesischer Figuren belebt, die in orientalischer Tracht spazieren gehen und alltäglichen Aktivitäten nachgehen. Im Himmel tragen Vögel und Libellen zur Lebendigkeit und Bewegung der Szene bei. Die Platte ruht auf vier Beinen, die sich aus Voluten mit pflanzlichen Elementen im Rokoko-Stil entwickeln, geschnitzt, vergoldet und schwarz lackiert. Die geschwungenen und gebogenen Beine enden in reich mit Blattreliefs verzierten Ziegenklauenfüßen. Sie sind in der Mitte durch vier zu Einrollungen auslaufende Voluten verbunden, auf denen die Figur eines sitzenden Chinesen ruht, rot und schwarz lackiert und vergoldet, der Flöte spielt. Dieser Tisch eignet sich zur Platzierung in der Mitte eines Raumes, in einem Salon, zwischen Sofas und Sesseln oder in der Nähe einer Wand oder einer Ecke des Raumes. Er kann zur Ablage einer Lampe oder Vase verwendet werden, aber dank seiner hohen dekorativen Wirkung kann er als eigenständiges Element präsentiert werden. Strahlend und sehr wirkungsvoll, eignet er sich sowohl für die Kombination mit antiken Möbeln als auch für moderne Umgebungen.
Epoche: Erste Hälfte des 18. Jh.